Tourex

Vereinigung der dipl. Tourismusexperten
Association des experts en tourisme diplômés
Associazione degli esperti turistici diplomati

 
Montag, 05. März 2012

Rückblick auf den REGA-Event: Erlebnisbericht und Fotos

Susanna Sieber hat für Euch den REGA-Event zusammengefasst und in der Galerie findet Ihr ein paar Fotos vom Event.

Besichtigung der REGA am 8. Februar 2012

(Erlebnisbericht von Susanna Sieber)

Empfang um 17.45 Uhr durch Sascha Hardegger, Leiter Kommunikation und Gönner der REGA im imposanten REGA-Gebäude am Flughafen Zürich. Während gut einer Stunde erzählte er uns über die Anfänge der Rettungsflugwacht, die ins Jahr 1946 zurückgehen. Damals wurden die Passagiere einer amerikanischen, auf dem Gauligletscher notgelandeten Dakota zum ersten Mal aus der Luft gerettet und zwar aus einer Höhe von rund 3300 m. Erfahrene Piloten machten erste, waghalsige Gletscherlandungen und konnten so die Passagiere ins Tal fliegen.

Die bekannte Rettung mit Helikoptern erfolgte erst ab anfangs 60er Jahre. Wenige Zeit später wurden nebst den Rettungsaufgaben im Inland auch Kranken- oder Verletztentransporte aus dem Ausland übernommen, dies jedoch mit Flugzeugen.  

Herr Hardegger zeigte uns anhand eines aktuellen Tagesrapportes, welche Einsätze geflogen oder eben an diesem Tag aufgrund schlechter Witterungs-Bedingungen abgesagt wurden. Zwei Jets waren auf Auslandeinsätzen in Dubai und Guadeloupe. 

Heute ist die REGA eine Stiftung mit rund 320 Mitarbeitern und einem Umsatz von 145 Mio. Franken. 80 Mio. werden durch Mitgliederbeiträge erbracht und 65 Mio. werden durch Versicherungen, Spezialaufträge oder Privatpersonen bezahlt. Die REGA hat 3 Düsenjet Challenger CL-604, die praktisch über die Ausrüstung einer Intensivstation verfügen. Diese Flugzeuge werden vorwiegend für Repatriierungen eingesetzt, währenddem die modernen Helikopter DA VINCI bei Unfällen, Naturkatastrophen, Tierrettungen etc. vorwiegend im Inland eingesetzt werden. Entsprechend den Einsätzen (Notfall oder Repatriierung) sind die begleitenden medizinischen Mitarbeitenden ausgebildet.

Im grossen Hangar der REGA mit direktem Anschluss an die Startpiste des Flughafens Zürich und mit Priorität konnten wir einer dieser Jets und einen Helikopter besichtigen. Die Basis für die Helikopter-Flotte ist Dübendorf. Während unseres Aufenthaltes im Hangar kam plötzlich Bewegung in die Anwesenden. Die zwei im Einsatz stehenden Jets kamen von Ihren Einsätzen zurück. Spannend zu beobachten war, wie schnell das Auschecken, Aussteigen und schlussendlich das Hereinziehen der Jets in den Hangar vor sich ging. Die transportierten Patienten waren nicht mehr an Bord.

Zum Abschluss der Führung konnten wir noch einen Blick in die Notrufzentrale werfen, die in eine Abteilung Helikopter-Rettung Schweiz und eine Auslandhilfe unterteilt ist. Unseren Platz im Vorraum der Notrufzentrale mussten wir relativ schnell wieder verlassen, weil aufgrund von zwei weiteren Einsätzen die Räumlichkeiten für Briefings benötigt wurden.

Für mich war es eine sehr interessante und aufschlussreiche Führung, natürlich immer in der Hoffnung, die REGA nicht wirklich beanspruchen zu müssen. Toll ist zu wissen, dass wir in der Schweiz über eine so einzigartige und leistungsstarke Organisation verfügen.

Den Abend haben wir mit viel Gedankenaustausch, einem feinen Apéro und Häppchen an der Bar des neuen Hotels RADISSON am Flughafen ausklingen lassen. Wir mussten natürlich Flaschenwein bestellen, den eine Akrobatin an Seilen aus luftiger Höhe aus dem Weingestell holte. Die Gelegenheit, "neue" Tourexler kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen, die Kollegialität zu pflegen, aber auch die eine oder andere Neuigkeit, berufliche Veränderung oder Privates in Erfahrung zu bringen, war spannend.  

Besten Dank an Jürg Moor für die Organisation. Und an alle, die nicht dabei waren: Ihr habt etwas verpasst!

Hier geht's zu den Bildern!


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